05 Aug. Freibadfest in Illschwang, aus Anlass des 50-jährigen Bestehens, erfreut sich eines großen Gästezuspruchs
Von Norbert Weis
Einen Tag voller Action und guter Laune erlebten zahlreiche Besucher beim Freibadfest in Illschwang. Anlass war das 50-jährige Bestehen der Freizeiteinrichtung. Verschiedene Attraktionen sorgten für einen abwechslungsreichen Sommertag.
„Pack die Badesachen und eine Picknickdecke ein, schnapp dir Freunde und Familie und feiere mit uns ein tolles Event.“ So war es sinngemäß auf dem Flyer der Gemeinde zu lesen, auf dem für das Fest Werbung gemacht wurde. Viele der Besucher beherzigten diese Aufforderung. Ein kräftiger Regenguss, der am Nachmittag für eine kurzzeitige Unterbrechung sorgte, hatte wenig Einfluss auf das Geschehen. Danach wurde es bald wieder sonnig und auch die Liegewiesen trockneten schnell wieder ab.
Erstes großes Highlight des Tages war das „Spiel ohne Grenzen“. Die Organisation lag beim Magdalena- Neuner – Fan Club. Nach Jahren der Pause wagten die Fans einen Neustart im vergangenen Jahr. Gerne nahm man das Angebot der Gemeinde an, das Spiel ohne Grenzen, im Rahmen des Freibadfestes zu veranstalten. 15 Mannschaften waren mit dabei. Bei den acht Spielen gab es neben Klassikern, wie dem Holzsägen, dem Sackhüpfen und dem Zielwerfen, speziell zum Freibad passend, Wettbewerbe, die mit Wasser zu tun hatten, so das Angeln von Enten oder das Bewältigen einer Strecke auf der Luftmatratze. Das Endspiel „Biathlon“ brachte die Entscheidung. Gewinner wurde der FC Einsricht, gefolgt von den „Holzwürmern“ und dem Team „Kuhberg“. Für die drei Ersten gab es Fresskörbe. Die Drittplatzierten hätten noch einen Sonderpreis verdient gehabt. Das Team „Kuhberg“ war am auffälligsten gekleidet. Es erinnerte, in seinem Aussehen, stark an Badekleidung aus früherer Zeit.
Unter dem Motto „Freibad Tsunami“ stand ein Arschbomben-Wettbewerb für Kids und Teenager. Hauptorganisatorin des Wettbewerbs war Gemeinderätin Steffi Roth. Vom Sprungbrett aus, ging es möglichst hoch hinaus, um dann stilvoll im Schwimmerbecken zu landen. Die meisten der 30 Jungen und Mädchen entschieden sich für eine Arschbombe. Daneben präsentierten einige als Stilformen „Anker“ und „Brett“. Das Alter der Teilnehmer lag zwischen acht und 15 Jahren. Es gab vier Wertungsklassen. Auf die jeweils Ersten jeder Klasse wartete eine Dauerkarte für die nächste Badesaison als Gewinn. Die Jury war mit Bürgermeister Dieter Dehling, Gemeinderätin Gabi Pirner und dem jugendlichen „Bomben“- Experten Malte Karlauf hochkarätig besetzt. Zu bewerten galt es den Anlauf am Brett, die Exaktheit der Ausführung und die Spritzhöhe beim Aufkommen auf das Wasser. Maximal konnten bei dem einen Sprung, den jeder Teilnehmer hatte, 15 Punkte erreicht werden.
Die Wasserwacht der Ortsgruppe Illschwang hatte für die Allerkleinsten im Planschbecken altersgemäße Betätigungsmöglichkeiten vorbereitet. Nicht fehlen durften Demonstrationen für verschiedene Arten der Rettung. Bei einem Badegast, mit einer Wirbelverletzung, erfolgte die Bergung mit einem Spineboard. Beim nächsten Beispiel ging es darum, einen Ertrinkenden, mit Hilfe einer Baywatch Boje zu retten. Passend zur neuen Badekrake im Nichtschwimmerbecken organisierte die Wasserwacht einen Kraken Kampf. Mit bunten Schwimmnudeln ging es darum, dass sich die Kinder gegenseitig von der Krake stoßen. Für die Besten gab es. unter anderem Kioskgutscheine.
Auf der Liegewiese war das Gras inzwischen weitgehend abgetrocknet, so dass man es sich auf den mitgebrachten Picknickdecken, für die Abendveranstaltung gemütlich machen konnte. Es gab aber auch Sitzplätze. Das Team des Kioskbetreibers hatte am Samstag auch reichlich zu tun. Zum einen galt es, den Durst der Besucher, bei den sommerlichen Temperaturen zu stillen. Zum anderen gab es eine reichhaltige Auswahl an Speisen. Beides meisterte das Team mit Bravour. Zu einem solchen Anlass durfte ein Barbetrieb nicht fehlen. Für den musikalischen Teil sorgte „Murphys Gang“. Die Partyband hat sich darauf spezialisiert, die besten Hits der Spider Murphy Gang und klassischen Rock ‘n Roll auf die Bühne zu bringen. Dies gelang der Band in Illschwang eindrucksvoll.
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