Nachbericht zur Kirwa 2026 in Ritzenfeld

Nachbericht zur Kirwa 2026 in Ritzenfeld

Von Norbert Weis

Svenja Luber aus Ritzenfeld und Benedikt Geitner aus Götzendorf sind das neue Oberkirwapaar in Ritzenfeld. Als nach über einer halben Stunde der Wecker rasselte, hatten die beiden als Zeichen ihrer Würde den Blumenstrauß in der Hand.

Die Kirwagemeinschaft Ritzenfeld und die Feuerwehr Augsberg haben auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm für die drei Kirwatage in Ritzenfeld auf die Beine gestellt. Nachdem der Festplatz schon zuvor hergerichtet worden war, ging es am Samstagfrüh für die Kirwaburschn hinaus in den Wald, um den Baum einzuschlagen und herzurichten. Spender des Kirwawahrzeichens war heuer Bürgermeister Dieter Dehling. Der Baum stand in einem privaten Waldstück zwischen Reichertsfeld und Woffenricht.

 Er hatte eine stattliche Länge von 30 Metern. Mit großem Geschick wurde der Baum gefällt, auch die Spitze blieb heil. Auf einem Bulldoggespann, gefahren von Sebastian Schmidt aus Frechetsfeld, ging es zum Festplatz nach Ritzenfeld. Eine Neuerung gab es beim Baumaufstellen. Unter Anleitung von Richard Götz (seit Jahren dort im Einsatz) stellte erstmals Felix Ruder aus Wirsfeld, er betreibt dort einen Zimmereibetrieb, den Baum auf. Er meisterte diese Aufgabe mit Bravour.

Am Abend sorgten die Salleröder Boum für richtige Kirwagaudi. Am Sonntagvormittag machten sich die Kirwapaare in Augsberg und Ritzenfeld auf zum Koichlasingen. Es gab reichlich Koichla, ein Schluck aus der Kirwaliesl gehörte für die Besuchten auch dazu. Mit den Birgländer Musikanten voraus, zogen die Paare zum Austanzen ein. Auf ein Tanzpodium wurde verzichtet, weil es sonst zu eng geworden wäre. Doch auch beim Tanzen auf der Wiese zeigten die Paare Kreativität und Einfallsreichtum. Als der Wecker rasselte, stand das neue Oberkirwapaar fest.

Benedikt Geitner und Svenja Luber sind das neue Oberkirwapaar von Ritzenfeld. Sie tanzten in diesem Jahr gemeinsam mit den übrigen 21 Paaren den Kirwabaum mit aus. Insgesamt war der neue Oberkirwabou zum fünften Mal mit dabei, Svenja hat es, mit dem heurigen Jahr, bereits auf stolze acht Teilnahmen gebracht. Die beiden sind auch privat ein Paar.

Bei der Nachkirwa am Montag sorgte die Feuerwehr Augsberg mit Grillspezialitäten am Mittag für das leibliche Wohl. Die Kirwapaare, auf einem Bulldog-Gespann unterwegs, stärkten sich beim Mittagessen im Gasthaus Michl in Dietersberg. Ein weiterer längerer Aufenthalt stand noch in Neuöd bei der Hütte eines Kirwaboum auf dem Programm. Abends heizten, bei frischen Temperaturen, die Almduudlaa die Stimmung an. Im Verlauf des Abends erfolgte die Verlosung des Kirwabaums.