Segnung der Schutzhütte des Gartenbauvereins Illschwang

Segnung der Schutzhütte des Gartenbauvereins Illschwang

Sie bietet Schutz vor Regen oder Sonne. Der Gartenbauverein Illschwang konnte den Bau einer Schutzhütte verwirklichen. Mit der Segnung durch die Geistlichen wurde nun das Projekt offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Der Gartenbauverein Illschwang hat nun eine Schutzhütte. Diese wurde nun gesegnet. Zu diesem Anlass konnte der erste Vorsitzende Helmut Ibler beim Hopfenfeld den ehemaligen evangelischen Pfarrer Thomas Schertel, den katholischen Pfarrvikar Yeruva, Bürgermeister und ILE-Vorsitzenden Dieter Dehling begrüßen. Außerdem noch Veronika Schmalzl, Regionalmanagerin des Zusammenschlusses von fünf Gemeinden im westlichen Teil des Landkreises, sowie Kreisfachberaterin Michaela Kopp. Ibler freute sich, dass trotz der Hitze viele Gäste gekommen waren.

Gemeinsam segneten die beiden Pfarrer die Schutzhütte. Pfarrvikar Yeruva betonte, dass man dankbar sein sollte für das gelungene Werk. Durch viele freiwillige Arbeitsstunden sei ein Gebäude entstanden, welches den Menschen Schutz bietet. Beim Segensgebet sprach er die Hütte als einen Ort an, in dem man Ruhe findet, der ein Fundament des Zusammenlebens sein soll und der von jedermann genutzt werden kann

. Pfarrer Thomas Schertel sagte, es habe zwar schon immer eine Sitzgruppe zum Ausruhen gegeben, aber noch keinen Ort, um sich vor Regen zu schützen. Bei allem Handeln brauche man Gottes Hilfe und Begleitung. Er nahm Bezug zu einem Spruch, der oben am Bauwerk angebracht ist. Dort heißt es: „Demütig vor Gottes Schöpfung, dankbar für einen schönen Ort.“

Bürgermeister Dieter Dehling betonte, dass das Projekt überhaupt möglich wurde, liege an der finanziellen Unterstützung durch das Regionalbudget der ILE Oberpfälzer Alb (Integrierte Ländliche Entwicklung). Damit sollen gezielt kleinere Maßnahmen von Vereinen vor Ort ermöglicht werden. 80 Prozent der förderfähigen Kosten wurden 2026 bei zwölf Maßnahmen in den fünf Gemeinden gefördert. Für die Schutzhütte des Gartenbauvereins Illschwang waren es konkret 8396 Euro. Dehling lobte die großartige Eigenleistung der Mitglieder. „Solche Maßnahmen wie dieses Bauwerk machen unsere Dörfer lebenswert“, betonte er.

Helmut Ibler erläuterte den Anwesenden, wie es überhaupt zur Schutzhütte kam. Bei der Betreuung seiner zwei Bienenvölker, die er im Hopfengarten hat, war ihm aufgefallen, wie viele Radfahrer, Wanderer und Einheimische hier Rast machen. Ihm kam die Idee für eine Hütte, die ganzjährig nutzbar sein sollte.

Hermann Weiß, ein erfahrener Zimmermann vor Ort, erklärte sich bereit, die Zuständigkeit für den Holzbau zu übernehmen. Ibler betonte: „Mit viel Herzblut hat er das Gebäude in seiner Werkstatt vorgefertigt, wieder zerlegt und beim Hopfenfeld mit Unterstützung von Mitgliedern aufgebaut.“ Durch eingebaute Türen wird der Blick auf das Hopfenfeld, den Hopfengarten und die Pfarrkirche St. Vitus ermöglicht. Zur Innenausstattung gehört eine Sitzgruppe, an der zehn bis zwölf Personen Platz finden. „Hermann Weiß hat hier sein Meisterstück abgeliefert“, lobte der Vorsitzende. Tom und Max Stark erstellten das Fundament und das Pflaster. Die Firma von Heribert Hartmann übernahm mit seinem Lader den Transport der sehr massiven Bodenplatte. Von der VR-Bank Amberg-Sulzbach gab es einen Zuschuss von 500 €.

Zum Ausschank nach dem offiziellen Teil kam Illschwanger Hopfenbier. Bürgermeister Dieter Dehling zapfte, unterstützt vom stellvertretenden Vorsitzenden des Gartenbauvereins, Lorenz Geitner, und unter genauer Beobachtung durch Bräu Arno Diener das erste Fass gekonnt an. Die geladenen Gäste stießen gemeinsam mit dem Vorsitzenden mit Illschwanger Hopfenbier auf ein gelungenes Projekt an. Als Unterlage gab es einen Imbiss, der von Mitgliedern des Gartenbauvereins vorbereitet wurde. Eine Spendenbox stand bereit, um für die Reduzierung der Restkosten von ca. 3.000 € zu sorgen.

Text und Bild von Norbert Weis