Jugendforum 2025 der Gemeinde Illschwang

Jugendforum 2025 der Gemeinde Illschwang

Von einem beeindruckenden Angebot sprach Illschwangs 2.Bürgermeister Benjamin Hiltl, nachdem die Vertreter der Gruppierungen und Vereine beim Jugendforum ihre Aktivitäten vorgestellt hatten

.“Von euch wird viel Freizeit geopfert, um Kindern und Jugendlichen attraktive Angebote machen zu können,“ war Hiltl voll des Lobes. „Man merkt, dass euch euer ehrenamtliches Engagement viel Spaß bereitet.“

Selina Englhard, die Jugendbeauftragte im Gemeinderat, hatte die Vertreter der Gruppierungen und Vereine, welche Jugendarbeit betreiben, zum alljährlichen Jugendforum in den Besprechungsraum des Rathauses eingeladen. Aus gesundheitlichen Gründen- sie sieht Mamafreuden entgegen- konnte sie nicht an dem Treffen teilnehmen. 2.Bürgermeister Benjamin Hilt, gleichzeitig ihr Stellvertreter, übernahm die Leitung der Veranstaltung. Von Seiten der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Amberg-Sulzbach konnte er Nadine Wagner begrüßen. Als Mitglied des Gemeinderats war Gerald Habermehl gekommen. Die Wasserwacht, die evangelische Jungschar, die Gemeindejugendfeuerwehr, der Obst- und Gartenbauverein Illschwang, das Kindergottesdienstteam, der Förderverein der KITA St.Vitus, die Ministranten Gruppe der katholischen Pfarrei, der Posaunenchor, der SV Illschwang, sowie Förderverein und Elternbeirat der Grundschule waren beim Jugendforum vertreten.

Benjamin Hiltl gab eingangs einen Überblick über die aktuellen Zahlen an Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde: im Alter bis 6 Jahren 151, von 7 bis 11 Jahren 106, von 12 bis 16 Jahren 100, sowie mit 17 und 18 Jahren 34. Viele von ihnen seien aktuell in den Gruppierungen und Vereinen aktiv. Der 2.Bürgermeister ging auch auf Änderungen bei der finanziellen Förderung durch die Gemeinde ein. Insgesamt wurde das Gesamtbudget für 2025 um 500 € angehoben. Es gibt in Zukunft keine Pauschalbeträge mehr. Vielmehr wird für jedes Kind ein Betrag von 6 € gewährt. Auch, wenn Kinder, welche in den Vereinen und Gruppierungen aktiv sind, nicht aus der Gemeinde Illschwang kommen, gibt es dafür die 6 €.

Hiltl ging auf verschiedene Maßnahmen ein, welche unmittelbar die Gemeinde betreffen. So sei die Skatebahn, die drei Wochen beim Freibad stand, toll angenommen worden. Sehr zufrieden zeigte er sich mit der Beteiligung von 37 Kindern und Jugendlichen an der Aktion „Sag was“. Der Gemeinderat setzt demnächst die Aufstellung eines Snackautomaten- einer der konkreten Wünsche bei der Veranstaltung – in die Tat um. „Viele geäußerten Wünsche können nicht so einfach umgesetzt werden,“ merkte Hiltl an. Er habe des Weiteren die Jugendlichen um Verständnis gebeten, dass bei der geplanten Sanierung des Freibads der ursprünglich geplante Sprungturm, bei Kosten von ca. 600.000 €, nur schwer zu verwirklichen ist. Das letzte Wort sei aber noch nicht gesprochen.

Die anwesenden Vertreter der Gruppierungen und Vereine stellten ausführlich ihre Aktivitäten vor. Als Beispiel hier, Veranstaltungen des Förderkreises der KITA St.Vitus. Nadine Dehling, als anwesende Vertreterin beim Jugendforum erwähnte unter anderem: Anschaffung von Holzlaternen, Backen von Martinsgänsen, Gewinn des ersten Preises im Wert von 1000 € durch die Teilnahme an einem Gewinnspiel der Kampfsportgruppe Geiger, Weihnachtspostfiliale mit Bereitstellung von Karten für Wunschzettel an das Christkind, Kostenübernahme für Nikolaussäckchen, Kostenübernahme für Busfahrt und Eintritt zu einer Theateraufführung in Amberg, Kostenübernahme für einen Trau-Dich-Kurs (Erste Hilfe) für Vorschulkinder, Beteiligung mit Kinderschminken am Sternstundentag des SV Illschwang, sowie Präsente für die beteiligten Kinder beim Austanzen des Kirwabaums.

Nadine Wagner von der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Amberg-Sulzbach, ging ausführlich auf die „Sag was“ Veranstaltung in Illschwang ein. Das Team sei sehr beindruckt gewesen, wie sich die anwesenden Kinder und Jugendlichen dort einbrachten. Toll fand sie, dass sich am Ende 15 Teilnehmer (innen) schriftlich bereit erklärten, in passender Weise, bei Belangen der Jugendarbeit, in der Gemeinde mitzuwirken. Die Skatebahn beim Freibad, welche über die Kommunale Jugendarbeit gebucht werden kann, habe sehr gute Resonanz gefunden.

Nadine Wagner kam, in ihren Ausführungen, auch auf die Präventionskampagne zu sprechen, in der Jugendlichen, in unterschiedlichen Krisen- und Problemsituationen Hilfestellung angeboten werden soll. Dazu passende Plakate, Postkarten oder Sticker können über den Kreisjugendring besorgt werden. Wagner äußerte sich auch zu Schutzkonzepten gegen sexualisierende Gewalt. Die Gruppierungen oder Vereine erhalten über die jeweiligen Fachverbände entsprechende Informationen. Am 15. November findet in Amberg von 10 bis 18 Uhr ein Workshop zu dieser Thematik statt. Sie beendete ihre Ausführungen mit einem großen Lob für die Gemeinde Illschwang, bezüglich der Förderung der ehrenamtlichen Nachwuchsarbeit.

von Norbert Weis