Mit vielfältigen Liedbeiträgen begeisterte der Männergesangverein Illschwang beim traditionellen Dorfabend im Pfarrzentrum Patrona Bavariae

Mit vielfältigen Liedbeiträgen begeisterte der Männergesangverein Illschwang beim traditionellen Dorfabend im Pfarrzentrum Patrona Bavariae

Von einer rundum bestens gelungenen Veranstaltung sprach Bürgermeister Dieter Dehling beim traditionellen Dorfabend des Männergesangvereins Illschwang. Alljährlich, im Oktober, lädt der MGV dazu in das Pfarrzentrum Patrona Bavariae ein.

Im vollbesetzten, herbstlich dekorierten Saal konnte der 1.Vorsitzende Josef Geitner, neben dem Gemeindeoberhaupt, 2.Bürgermeister Benjamin Hiltl, Altbürgermeister Hans Pickel, Pfarrvikar Yeruva, Kirchenpfleger Peter Falk, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Andrea Meier, sowie Vorstände verschiedener Vereine besonders begrüßen. Der befreundete MGV Ammerthal war mit einer Abordnung vertreten.

Sein besonderer Dank galt Chorleiter Clemens Lindner und den Sängern, die in zahlreichen Proben ein vielfältiges Programm einstudiert hatten. In diesem Zusammenhang dankte er der katholischen Pfarrei, dass der Probsteitreff das ganze Jahr für die Proben und der Pfarrsaal für den Dorfabend genutzt werden kann. Lobende Wort fand Geitner auch für die Helferinnen, welche sich bei der Veranstaltung um Speis und Trank kümmerte. Sein Wunsch wäre es, wenn der Chor in Zukunft Verstärkung bekäme.

Bei den vielfältigen Beiträgen stand die Pflege des deutschen Liedguts im Mittelpunkt. Speziell für diesen Abend brachten die Sänger erstmals auch einige neue Liedern den Besuchern zu Gehör. Aber auch vertraute Weisen durften im Programm nicht fehlen. Es gab für den Chor vielfältige Möglichkeiten, ihr Stimmvermögen zum Ausdruck zu bringen. Die Besucher spendeten kräftigen Applaus.

Doch nicht nur die Sänger waren beim Dorfabend gefordert. Bei den Volksliedern „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ und „Ein Heller und ein Batzen“, musikalisch begleitet von Lenz Geitner auf der Quetschn, sangen alle Besucher kräftig mit.

Schon seit Jahren gehört auch eine szenische Einlage zum Programm des Dorfabends. Heuer hatten die Verantwortlichen „Ein Münchner im Himmel“ ausgewählt. In die Rolle des Petrus schlüpfte Jens Grahlmann, den Engel Aloysius, vor der Himmelstür, verkörperte Leonhard Geitner. Beide sorgten, dank ihrer Gestik und Mimik, sowie passender Stimmlage des immer zorniger werdenden Aloysius, für viele Lacher beim Publikum. Ebenfalls höchst humorvoll war eine Geschichte, mit der, ebenfalls Leonhard Geitner, für Abwechslung im Programmablauf sorgte.

Bürgermeister Dieter Dehling betonte in seinem Grußwort, dass der Dorfabend des Männergesangvereins alljährlich einen besonderen kulturellen Höhepunkt im Jahresgeschehen der Gemeinde darstellte. Er dankte allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten.

Zugaben durften, nach rund drei Stunden, nicht fehlen. Beeindruckend war dabei das Schlusslied mit dem Titel „Frieden.“ Es passte bestens in eine Zeit, in der unsere Welt voller Konflikte und Krisenherde ist.

von Norbert Weis