Sitzung des Gemeinderats Illschwang Februar 2026

Sitzung des Gemeinderats Illschwang Februar 2026

Der Gemeinderat Illschwang stimmte in der Februarsitzung der Billigung des Vorentwurfs für den Bebauungs- und Grünordnungsplans für das Gewerbegebiet Neuöd VI., sowie der Änderung des Flächennutzungsplans, im Parallelverfahren zu.

Zur fachlichen Erläuterung war Ramona Nübler vom Landschaftsplanungsbüro Neidl &Neidl in die Sitzung gekommen. Die Fläche mit einer Größe von 2,68 Hektar befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des bisherigen Gewerbegebiets zwischen Autobahnzubringer und Kreisstraße. Dort plant die Firma Metallbau Hartmann eine Neuansiedlung des Unternehmens. Teilweise ist dieser Bereich schon im Flächennutzungsplan eingetragen. Zwei Flurstücke kommen nun als gewerbliche Flächen neu hinzu.

 Ramona Nübler erläuterte, dass das Gelände, bedingt durch die Hanglage, gestuft werden muss. Die Hauptgebäude dürfen eine maximale Höhe von 15 Metern nicht übersteigen, bei Nebengebäuden sind 6,50 Meter vorgesehen. Auf den Flachdächern ist die Installation von Photovoltaikanlagen verpflichtend. Gemeinderat Christopher Herzog brachte den Einwand, dass bei überdachten Parkplätzen die Anbringung solcher Anlagen auch möglich sein sollten. Dies wird bei der Überarbeitung von Ramona Nübler auch berücksichtigt.

Die Erschließung des Geländes ist, von der Kreisstraße her, zwingend durchzuführen. Im Grünordnungsplan ist entlang der Kreisstraße eine Grünfläche vorgesehen, mit Ausnahme der Hauptzufahrt zum Firmengelände. Eine zusätzliche Berücksichtigung einer Feuerwehrzufahrt soll, nach einer Anregung durch Gemeinderat Hans Pirner, noch Berücksichtigung finden. Der Plan enthält eine klare Vorgabe, bezüglich der Baumbepflanzung. Nach der Emissionsschutzvorgabe darf Leuchtreklame oder Beleuchtung den Verkehr nicht negativ beeinflussen.

Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es um weitere Bauangelegenheiten. So ist in Haar, Frankenhof und Schöpfendorf der Neubau von Wohnhäusern geplant, wobei teilweise Nebengebäude abgerissen werden. In allen drei Angelegenheiten erteilte der Gemeinderat seine Zustimmung. Als Freisteller lag der Neubau eines Schwedenhauses im Baugebiet Am Fichtelberg dem Gremium vor. Hier werden die Vorgaben des Bebauungsplans eingehalten.

 Bürgermeister Dieter Dehling informierte über den Erhalt einer Konnexitätszahlung in Höhe von 9600 € durch den Freistaat Bayern. Der Betrag wird als Abgeltung des entstandenen Verwaltungsaufwands durch die Beschäftigung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Illschwang gewährt. Die kommunale Wärmeplanung war 2025 durch das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden durchgeführt worden. Dieter Dehling erläuterte, in diesem Zusammenhang, die Abrechnung. Die Gesamtkosten liegen bei 42.381 €. Vom Bund hat die Gemeinde eine Förderung von 38.118 € erhalten. Dies ergibt eine Differenz von 4.263 €. Abzüglich der Konnexitätszahlung bleibt ein Überschuss von 5.336 €. Die Räte stimmte zu, diesen Betrag an die VG Illschwang zur Deckung des Verwaltungsaufwands.

Noch einmal um Zahlen ging es, bei Zuschüssen für die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs der örtlichen Stützpunktfeuerwehr. Der Gerätewagen Logistik 2 war im Dezember, bei einer feierlichen Segnung, offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Die Gesamtkosten liegen bei 564.000 €. Vor kurzem hat die Gemeinde den Zuschuss des Freistaats Bayern in Höhe von 60.800 € und des Landkreises in Höhe von 22.000 € erhalten. Der Restbetrag muss von der Gemeinde Illschwang aufgebracht werden.

 Der Bürgermeister wies auf die Bezahlung der Kleineinleiterabgabe hin. Bei regelmäßiger Wartung und bei nachgewiesener Klärschlammentsorgung, könne die Gemeinde darauf verzichten. Die Abgabe wird an den Landkreis weitergeleitet.

Erstmals erfolgte 2025 die Abrechnung der Nahwärmeversorgung für das Feuerwehrhaus und den Bauhof Illschwang. Die Schlussrechnung ergab für 2025 Kosten in Höhe von rund 15.000 Euro. Der Preis für die Elektroheizung der letzten Jahre lag jährlich bei durchschnittlich 33.000 €. Trotz größerer Fläche, durch den erfolgten Anbau, dürfte sich die Nahwärme in Zukunft positiv für die Gemeinde auswirken.

Dieter Dehling informierte, dass die Skateranlage des Kreisjugendrings, auf Grund des guten Zuspruchs im letzten Jahr, heuer wieder vom 27.März bis 24.April in Illschwang aufgebaut wird.

Gemeinderat Gerald Habermehl setzte sich für einen Beleuchtungsmasten zwischen dem Sportheim und dem gemeindlichen Friedhof ein. Die Verwaltung wird Angebote einholen, ehe darüber entschieden wird.

von Norbert Weis