Diamantene Hochzeit von Ernst und Helga Kölbel

Diamantene Hochzeit von Ernst und Helga Kölbel

„Es war Liebe auf den ersten Blick“. So beschreibt Helga Kölbel das erste Kennenlernen ihres Mannes Ernst. Mittlerweile sind sie 60 Jahre miteinander verheiratet. In Hackern konnten die beiden das Fest der Diamantenen Hochzeit.

Gegenüber Oberpfalz-Medien erzählte Ernst Kölbel, wie der Kontakt zu Stande kam. Er war damals bei einer Baufirma beschäftigt. In Hackern mussten Straßenbauarbeiten durchgeführt werden. Ein sehr guter Freund erzählte ihm, dass es dort ein hübsches, junges Mädchen gibt. Ernst packte die Gelegenheit schnell beim Schopf. Es kam zum ersten Kennenlernen. Von Anfang waren sich die beiden sympathisch. Vor 60 Jahren haben die beiden am 23. April 1966 in der St. Veit-Kirche in Illschwang geheiratet, Getraut wurden sie vom damaligen evangelischen Pfarrer Karl Wolschendorf. Vor der Trauung war die standesamtliche Hochzeit.

Helga Purrer wurde am 6. April 1947 in Hackern geboren. Nach dem achtjährigen Schulbesuch in Bachetsfeld war sie als Hauswirtschafterin am elterlichen Hof tätig, ehe sie mit 19 Jahren heiratete. Ernst Kölbel, fünf Jahre älter als seine Frau (geb. am 28. Januar 1942) wuchs in Frechetsfeld auf und besuchte in Fürnried die Schule. Seine berufliche Tätigkeit begann bei einer Baufirma. Nach einer Zwischenstation in der Malzfabrik, war er bis zum Eintritt ins Rentenalter 40 Jahre lang in der Maxhütte beschäftigt.

 1970 übernahmen Ernst und Helga Kölbel den Hof in Hackern. Dort bauten sie ein neues Haus. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Beide erfreuen sich zufriedenstellender Gesundheit. Sie sind leidenschaftliche Schafkopfspieler. Wenn ein Verein in der Region zum Karten einlädt, sind sie immer noch gern dabei. Ernst ist noch jeden Tag, wenn das Wetter mitspielt, mit dem Fahrrad unterwegs. Die Glückwünsche der Gemeinde Illschwang zur Diamantenen Hochzeit und ein Geschenk übermittelte der Zweite Bürgermeister Benjamin Hiltl. Im Auftrag von Landrat Richard Reisinger überreichte er eine Orchidee.

von Norbert Weis