16 Dez. Illschwanger Adventssingen 2025
Höhepunkt eines abwechslungsreichen Programms beim Illschwanger Adventssingen war die Darbietung des Lieds „Heilige Nacht“, durch die vereinigten Kirchenchöre, gemeinsam mit dem Männergesangverein, dirigiert von Clemens Lindner.
Damit dieser Liedvortrag überhaupt möglich war, gab es heuer einen Platztausch bei den beteiligten Gruppierungen. Die Sängerinnen und Sänger nahmen Aufstellung im Altarraum, der Posaunenchor präsentierte Musikstücke von der Empore. Die Querflötistinnen von Illbirgis Klangkünstlern blieben an ihrem gewohnten Platz.
Pfarrer Thomas Schertel freute sich über zahlreiche aktiv Mitwirkende und einen sehr guten Besuch in der Pfarrkirche. Der neue Termin am Spätnachmittag führte dazu, dass es mehr Zuhörer als in den letzten Jahren gab.
Der Posaunenchor eröffnete das Adventssingen mit „Freue dich Welt“. Zum anschließenden gemeinsamen Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ machte Pfarrer Schertel einige Ausführungen. Oft stehe in diesen Wochen viel Äußerliches im Mittelpunkt. Es werde dabei vergessen, dass Gott in unser Leben einziehen will. Wir Menschen sollten ihm den Weg bereiten. „Von Gott werden wir mit Liebe und Vergebung beschenkt. Er wurde, in Jesus, Mensch für uns“, betonte Schertel. Währen alle drei Strophen des Liedes sangen, entzündete der Pfarrer, bei jeder neuen Strophe eine Kerze am Adventskranz.
Der Männergesangverein Illschwang, geleitet von Clemens Lindner, die vereinigten Kirchenchöre, dirigiert von Julia Schmidt, Illbirgis Klangkünstler, unter der Regie von Agnes Guggenberger, der Posaunenchor mit Martin Schmidt und nicht zuletzt Luis Kohl und Theresa Schmidt an der Orgel sorgten für unterschiedlichste musikalische Akzente.
Unter anderem waren zu hören: von den vereinigten Kirchenchören die Lieder „Gott wird arm für uns“, „Die Weihnachtsfreude“ und Gott wird Mensch“; vom Männergesangverein „Hör in den Klang“, „Advent“, „Abendruhe“ und den Andachtsjodler, sowie vom Posaunenchor „Morgen Kinder wird`s was geben“ und ich steh an deiner Krippe hier“.
Mit ihren Querflöten brachten Illbirgis Klangkünstler „Rudolph, the red-nosed reindeer“ und „Fröhliche Weihnacht überall“ zu Gehör. Die älteren Kinder aus der Gruppe spielten zusätzlich ein Lied aus dem bekannten Weihnachtsklassiker „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Den „Little Drummer Boy“ präsentierte Luis Kohl an der Orgel.
Pfarrer Johannes Arweck hatte sich Gedanken zum, ebenfalls von allen gesungenen, Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ gemacht. Die Rose sei ein Zeichen für Hoffnung und Zuversicht. Das Lied stelle Verbindungen zu den Offenbarungen des Johannes aus dem Altem Testament her. Daraus trug er einige wichtige Zeilen vor. Auch im Dunkeln zeige sich Gott. „Für Gott gibt es nichts Hoffnungsloses,“ merkte Arweck an. Im Lied stehe der Rosenstock für Maria, die zu Jesus, als ihrem Kind, ja gesagt habe. Durch Jesus werde Freude in die Welt gebraucht. Es helfe manch Graues im Alltag zu vergessen.
Zum Ende des Konzerts bedankte sich Hermann Weiß, selbst beim Männergesangverein aktiv, bei allen Mitwirkenden und den zahlreichen Besuchern. Es folgte noch ein gemeinsames Segensgebet der beiden Pfarrer. Am Kirchenausgang wurde um eine freiwillige Spende für die kirchlichen Hilfsorganisation „Adveniat“ und „Brot für die Welt“ gebeten.
von Norbert Weis








