19 Mai Abschluss und Abnahme der Sanierungsarbeiten im gemeindlichen Friedhof in Bachetsfeld
Von Norbert Weis
Die Sanierung der Friedhofsmauer in Bachetsfeld ist abgeschlossen. Nach umfassenden Arbeiten erstrahlen Mauer und Leichenhaus im neuen Glanz.
Auf der Homepage der Gemeinde Illschwang heißt es: „Friedhöfe dienen verstorbenen Gemeindebürgern als würdige Ruhestätten. Sie sind der Pflege ihres Andenkens gewidmet.“ Josef Margraf, damals noch Mitglied im Gemeinderat, fühlte sich im Frühjahr 2025 davon angesprochen. Ihm war der schlechte Zustand der Friedhofsmauer in Bachetsfeld aufgefallen. Er sprach Bürgermeister Dieter Dehling darauf an und meinte, dass dort dringend etwas getan werden sollte. Bei einem gemeinsamen Ortstermin beauftragte ihn Dehling, ein komplettes Aufmaß der Mauer durchzuführen. Der Gemeinderat befürwortete die Sanierung,
Die veranschlagten Gesamtkosten lagen bei etwa 55.000 Euro. Nach der Ausschreibung erhielten das Bauunternehmen Margraf, inzwischen von Sohn Christoph geführt, und der Zimmereibetrieb Kempf in Büchelberg den Auftrag. Im April dieses Jahres begannen die Arbeiten, die nun, einige Wochen später, abgeschlossen werden konnten. In der Vergangenheit gab es bereits einige kleinere und mittlere Reparaturen, aber eine umfassende Sanierung fand nun zum ersten Mal statt.
Die Firma Margraf schlug teilweise den Putz ab, entfernte die Algen und führte einen Neuanstrich durch. Gleichzeitig erhielt auch das Leichenhaus einen neuen Anstrich. Die Firma Kempf erneuerte die Mauerabdeckung, entsorgte das Eternit und deckte neu mit Biberschwanzziegeln ein. Am Dach des Leichenhauses wurden ebenfalls Ausbesserungen vorgenommen. Schließlich gibt es am Friedhof neue Entsorgungsmöglichkeiten für Abfälle durch einen aufgestellten Container. Ein ehemaliger Bachetsfelder, der zufällig bei der Abnahme am Friedhof anwesend war, lobte die gelungene Maßnahme sehr.
Nach Informationen von Eduard Maul, dem Ansprechpartner für den Bachetsfelder Friedhof, entstand der Friedhof im Jahr 1951. Das Leichenhaus wurde 1970 errichtet. Im Rahmen der Flurbereinigung 1989/90 erhielt der Friedhof ein schmiedeeisernes Eingangstor. Gegenwärtig gibt es dort 27 Grabstellen, fünf Urnenstelen und sogar Gruften. Verstorbene aus den Orten Bachetsfeld, Schwand, Bodenhof, Höfling, Rothsricht, Hackern und Sunzendorf können dort ihre letzte Ruhestätte finden.




